Der technische Aufbau des Informationssystems wurde im Rahmen des Projektes "Initiative zur Aktivierung von Unternehmenspotentialen im Handwerk in den Marktfeldern Umweltschutz und Energietechnik" mit Mitteln des Ministeriums für Wirtschaft und Mittelstand, energie und Verkehr des Landes NRW und der Europäischen Union (EFRE) gefördert. Im Rahmen des Programmbereichs "Bestandsentwicklung mittelständischer Unernehmen" wurde gemeinsam mit 10 Projektpartnern ein breites Spektrum an Markterschließungs- und Marketingunterstützungsinstrumenten für Handwerksbetriebe entwickelt.
Projektzeitraum: 10.05.01 - 30.06.04

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Der Informations-Dienst "Umwelt-Abo.de" ist eine Entwicklung des Zentrums für Umwelt und Energie der Handwerkskammer Düsseldorf, der die inhaltliche Ausgestaltung eines Informationssystems mit Blick auf die Förderung von betrieblichen und marketingorientierten Aktivitäten zum Inhalt hatte.
Das Projekt wurde durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.
Projekttitel: Das Umwelt-@bo: Entwicklung und Verankerung eines E-Mail-basierten Aktionsmodells "Empfehlungen und Arbeitshilfen zum betrieblichen Umweltschutz" - Konzeption und inhaltliche Realisation
Kooperationspartner: Umweltzentren Thüringen und Leipzig
Projektlaufzeit: 01.10.2003 - 31.03.2006 respektive 30.09.2006

Zielsetzung und Inhalt: Über das Vorhaben sollen die innerbetrieblichen Bemühungen der Handwerker um einen gelebten Umweltschutz initiiert bzw. verstärkt und unterstützt werden. Dazu werden flankierende Hilfestellungen in Form von Informationen, Empfehlungen, Arbeitshilfen und konkreten Medien an die Betriebe herangetragen.

Der Umsetzungsgrad von Umweltmanagementsystemen (EMAS oder DIN/ISO 14001) in Klein- und Mittelbetrieben des Handwerks ist bis heute jedoch gering geblieben. Dies ist darauf zurückzuführen, dass sich ein faktischer Teilnahmezwang für die überwiegende Mehrzahl der klein- und mittelständischen Betriebe des Handwerks nicht ergeben hat. Zudem wird der damit verbundene Zeitaufwand, besonders mit Blick auf die formale Dokumentation, von der Mehrheit der Betriebe nicht akzeptiert.

Das Umwelt-Abo folgt daher dem Ansatz, die Betriebe kontinuierlich mit kleinen, in sich abgeschlossenen Informationspaketen zu versorgen, die praxisbezogen, leicht umsetzbar und in hohem Maße aktivierend und motivierend sind.

Hierzu dient ein methodisch neuer Ansatz: Vorhandene Inhalte werden entsprechend aufgearbeitet und in Form von kurzen, handlungsauslösenden E-Mails an die Betriebe versendet und das Lesen dieser E-Mails soll dabei nicht länger als 5 Minuten in Anspruch nehmen. Vorteile bestehen dabei u.a. darin, dass eine jeweils nur ganz kurze, aber stetige Beschäftigung mit dem Umweltschutz und seiner betrieblichen Organisation ermöglicht wird und dass die Akteure in den Betrieben sensibilisiert werden.Verlinkungen und Hinweise auf weitere Informationsquellen ermöglichen eine leichte und schnelle Vertiefung der Inhalte. Auch auf bestehende Internetstrukturen kann so schnell zurückgegriffen werden.Die Themenbereiche für diese E-Mails setzen sich zuküntig aus acht Kategorien zusammen, die aus Gesprächen mit Betriebsberatern der Handwerksorganisation heraus ermittelt wurden:

Ausgehend von der These, dass ein Betrieb gerade in diesen Bereichen einen erhöhten Informationsbedarf aufweist, weil ihm genau an diesen Stellen der Schuh drückt, wurde ein zunächst an der Betriebsführung ausgerichtete Kategorisierung als zukünftiges Auswahlkriterium für die zu schaffenden E-Mail-Gruppen ausgewählt. Aus Betriebsbefragungen ist bekannt, dass betriebswirtschaftliche Themen eine geeignete Methode für den Transport arbeitschutz- oder umweltschutzbezogener Fragestellungen darstellt. Die gesammelten Informationen werden aber nicht nur den Abonnenten zur Verfügung gestellt, sondern durch die Darstellung auf dieser Internetplattform werden diese leicht zugänglich und einfach handhabbar aufzufinden sein.

 


 

 

 

Das Projekt wurde mit Mitteln des Ministeriums für Wirtschaft und Mittelstand, Energie und Verkehr des Landes NRW und der Europäischen Union (EFRE) gefördert.

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Kooperationspartner des Projekts: